Angststoerung Behandlung

Angststörung & Panikattacken Behandlung in Wien

MAG. MARKUS HAHN
Praxis für Psychotherapie, Paartherapie & Coaching

Lilien, Vincent Van Gogh, 1889

ÄNGSTE, ANGSTSTÖRUNGEN, PANIKATTACKEN

Es gibt Situationen im Leben, wo die Angst übergroß wird und unsere Kräfte nicht mehr ausreichen oder alles ausweglos erscheint. Dann ist es gut, sich jemanden zur Unterstützung zu holen.

Gemeinsam finden wir einen Weg aus der Angst!

In meiner Praxis für Psychotherapie in Wien biete ich Hilfe bei Angststörungen und Panikattacken. Ich arbeite mit erwachsenen Personen in den Formaten Einzeltherapie und Gruppentherapie.

Ich unterstütze Sie gerne in schwierigen Zeiten!

Angst Panik Therapie

 

Asche, Edvard Munch, 1895 (Bildausschnitt)

 

 

Was ist eine Angststörung?

Angst ist grundsätzlich eine lebensnotwendige und damit wichtige Reaktion des Körpers. Sie ist, ebenso wie Freude, Ärger oder Trauer, ein normales menschliches Gefühl.

Biologisch ist Angst sinnvoll, weil sie vor Gefahren warnt und den Körper auf Angriff oder Flucht vorbereitet.

Dabei können körperliche Reaktionen wie Schwitzen, Herzrasen, Zittern, trockener Mund, Beklemmungsgefühl, Atemnot oder Übelkeit auftreten. Mitunter wird Angst zusätzlich von der Befürchtung begleitet, die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden.

Von einer Angststörung spricht man dann, wenn diese an sich sinnvolle Reaktion übermäßig stark, anhaltend oder ohne reale Bedrohung auftritt und den Alltag, Beziehungen oder die Lebensqualität deutlich beeinträchtigt.

 

Visions of the last days, Hildegard von Bingen, ca. 1160 n. Chr.

 

Angststörungen sind relativ häufig. Immerhin leiden circa 5 Prozent der Bevölkerung im Lauf des Lebens daran. Viele Menschen mit Angststörungen haben häufig auch chronische Schmerzen. Depressionen und Angst treten oft gemeinsam auf. Frauen sind hierbei häufiger betroffen als Männer.

Machmal werden Ängste übergroß und verselbstständigen sich.

 

Das Gefühl, den eigenen Körper dabei nicht mehr unter Kontrolle zu haben, macht schließlich noch zusätzliche Angst.

Meist entwickeln Betroffene daraufhin dann auch noch ein Vermeidungsverhalten, um angstbesetzten Situationen aus dem Weg zu gehen. Dadurch entsteht eine Spirale der Angst, die dabei noch verstärkend wirkt.

"Die Katastrophe fängt damit an, dass man aus dem Bett steigt."
Thomas Bernhard

WELCHE ÄNGSTE GIBT ES?

Grundsätzlich unterscheidet man folgende Arten der Angststörung:

  • Angst „vor etwas Bestimmtem“: Dazu gehören Flugangst, Prüfungsangst, Angst in sozialen Situationen, Angst vor geschlossenen Räumen, vor Dunkelheit, vor Tieren, und andere… (Phobien).
  • Unspezifische Angst: Das bedeutet, die Angst richtet sich dabei nicht auf eine bestimmte Situation oder ein Objekt, sondern tritt spontan auf und betrifft schließlich mehrere Bereiche des Lebens (Generalisierte Angststörung).
  • Anfallsartige Angst: Damit ist eine überfallsartig auftretende Angst/Panik gemeint (Panikstörung).

Häufige Beispiele von Angstörungen:

Die sogenannte Agoraphobie ist eine sehr häufig auftretende psychische Erkrankung. Meist ist dabei ein fehlender Fluchtweg das angstauslösende Moment. Es kann dazu führen, dass Menschen somit die U-Bahn oder das Kino meiden oder sich schließlich generell sozial zurückziehen.

Die Behandlung zielt dann darauf ab, Werkzeuge benutzen zu lernen, die rasch wirksam sind und dabei eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation darstellen.

In der Therapie beschäftigen wir uns einerseits mit der konkreten Angstsituation und den damit verbundenen Symptomen. Und mittels verschiedener Techniken finden wir dann gemeinsam einen guten Umgang mit der Angst. Andererseits beziehen wir auch tieferliegende Probleme in der Herkunftsfamilie, der Beziehung oder der Lebensgeschichte in die Therapie mit ein.

Diese spezifischen Phobien entstehen meist sehr früh im Leben. Die wenigsten Menschen fühlen sich während einer Blutabnahme, beim Anblick einer Vogelspinne oder in einem kleinen, dunklen Raum entspannt. Wenn die Angst allerdings übergroß wird, kommt es dann zur Vermeidung dieser Situationen. Und bereits der Gedanke daran lässt dann schon das Herz schneller schlagen.

Das therapeutische Vorgehen zielt darauf ab, eine Entspannung herzustellen. Betroffene leben meist mit einer erhöhten Alarmbereitschaft, damit sie
rechtzeitig auf die angstmachende Situation reagieren zu können. Deshalb geht es in weiterer Folge darum, diese Entspannung wirkungsvoll und anhaltend anzuwenden.

Die soziale Phobie erkennt man häufig nicht, weil man die „Schüchternheit“ zuerst als Eigenschaft der betreffenden Person sieht. Betroffene ängstigen sich jedoch übermäßig davor, von anderen Menschen beobachtet, gesehen, bewertet, kritisiert zu werden beziehungsweise im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Und oft gibt es dazu Drogen- oder Alkoholmissbrauch. Die Krankheit beginnt meist bereits in der
Kindheit / Jugend. Und kann schließlich zu völliger sozialer Isolation führen.

In der Therapie geht zuerst darum, die Angst auf ein gutes Maß zu bringen.Ein weiteres Ziel ist dann das Stärken der Persönlichkeit, um somit dann im Alltag sicherer
aufzutreten.

Wenn ständige Sorgen den Alltag trüben und beherrschen, dann sind oft alle Bereiche des Lebens davon betroffen. Deshalb leiden Erkrankte oft sowohl unter körperlichen als auch unter psychischen Symptomen (z.B. Gereiztheit, Nervosität, Grübeln, Schweißausbrüche, Herzklopfen, Atemnot, Schlafstörungen, usw.).
Genauso bestehen meist auch übertriebene Befürchtungen in Bezug auf Arbeit, Zukunft, Gesundheit, oder auch andere Bereiche des Alltags.

In der Behandlung können Sie im geschützten, therapeutischen Rahmen genauer auf die Ängste und Sorgen und deren Ursachen hinschauen. Gemeinsam entwickeln wir daraufhin dann Strategien für einen guten Umgang mit der ständigen Angst. Damit Sie im täglichen Leben schließlich wieder mehr Lebensfreude und Energie haben.

Betroffene erleben dabei eine schwere Angstattacke, die jedoch ganz plötzlich beginnt. Oft begleitet vom Gefühl, einen Herzinfarkt oder einen
Nervenzusammenbruch zu haben oder zu sterben. Auch die Angst, verrückt zu werden, oder gar nicht wirklich hier zu sein, erleben manche Menschen. Beim Arzt oder im Krankenhaus wird dann jedoch keine organische Ursache gefunden. Meist kommt es daraufhin zur Ausbildung einer „Angstspirale“, nachdem PatientInnen einerseits Angst vor erneuten Panikattacken haben und dann jede weitere potentiell gefährliche Situation meiden.

Zu Beginn der Therapie geht es zuerst um eine schnelle Entlastung und Entspannung. In weiterer Folge ist es dann wichtig, neben der Arbeit mit den Symptomen auch an den lebensgeschichtlichen Hintergründen der Angst zu arbeiten.

Meist ist schon nach einigen Sitzungen eine wesentliche Erleichterung vorhanden.

Behandlung von ängsten

In der Behandlung von Angst und Panik geht es zuerst darum, möglichst schnell wirksame und nachhaltige Strategien zu entwickeln. 

Es handelt sich um ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das lösungsorientiert und möglichst effektiv auf eine Entspannung im Alltag abzielt. Die körperlichen und psychischen Symptome werden dabei ebenso einbezogen wie lebensgeschichtliche Kriterien, die davor zur Entstehung der Angst beigetragen haben oder diese verursacht haben. Dann geht es schließlich immer um eine Anwendung des Gelernten im Alltag.

Angststörungen sind im Allgemeinen sehr gut behandelbar. Eine erste Erleichterung sollte bereits nach den ersten Einheiten eintreten. Manchmal ist dennoch eine Kombination mit Psychopharmaka sinnvoll.

Studie Pfingstrosen, Martin Schongauer, 1472

Psychotherapie Wien MarkusHahn

Markus Hahn – Geboren 1975, Vater von 2 Kindern

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Ich bin gelernter Sozialarbeiter und habe auch ein Studium der Bildenden Kunst absolviert. Und im therapeutischen Arbeiten kann ich beide Bereiche gut verbinden. Es geht schließlich immer um eine gute und wohlwollende Begegnung mit anderen und dazu auch mit sich selber. Auf dieser Basis kann Akzeptanz entstehen. Und auch eine Neugier für sich und die Welt.

Eine Psychotherapie zu beginnen und sich die eigenen guten und weniger guten Seiten genauer anzuschauen, ist etwas ganz Besonderes! Ich freue mich darauf, Sie auf dieser Reise zu begleiten!

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ABLAUF UND RAHMENBEDINGUNGEN

Um einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch zu vereinbaren, rufen Sie mich bitte an, schreiben Sie mir eine Email oder nutzen Sie das Kontaktformular auf dieser Website.

Wir klären in einem Erstgespräch welche Ziele Sie erreichen wollen und mit welcher Behandlungsdauer Sie rechnen können. Ängste sind in der Regel gut behandelbar, und bereits nach den ersten Sitzungen zeigt sich meist eine spürbare Entlastung.

Psychotherapie ist ein individueller Prozess, der sich nach Ihren Bedürfnissen bzw. nach dem Störungsbild richtet. Sitzungen finden bei akuten Belastungen üblicherweise 1 x pro Woche statt. Dies kann aber bei Bedarf auch variieren.

Im Zuge einer Behandlung ist manchmal die Überweisung zu anderen Fachleuten (z. B. Facharzt für Psychiatrie) notwendig. Gerne empfehle ich Ihnen bei Bedarf auch spezialisierte KollegInnen.

Kosten

125,- bis 150,- Euro / Einheit (50 min) je nach Einkommen

Sozialtarife sind in Ausnahmefällen möglich.
Teilrefundierung bei Vorliegen einer krankheitswertigen Störung durch die Krankenkasse möglich (zwischen 33,70 und 50 Euro je nach Kasse).
Absageregelung: Ich ersuche Sie um Verständnis, dass ich sehr kurzfristig abgesagte Termine (innerhalb von 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin) in Rechnung stelle.

„All I can be is me – whoever that is."
Bob Dylan

Meine Praxis in Wien

PSYCHOTHERAPIE WIEN – MAG. MARKUS HAHN

Praxis für Psychotherapie, Paartherapie & Coaching


Gonzagagasse 5/2/50
A-1010 Wien


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